Meine Arbeit als Student beim visioncheckout

Start-Up, Machine Learning, Essenserkennung – Wenn ich Freunden und Familie von meiner Arbeit mit dem visioncheckout erzähle, ist das Interesse groß: Wie funktioniert der visioncheckout? Wie erkennt ihr unterschiedliche Mahlzeiten? Was genau ist deine Aufgabe? Auf letzteres antworte ich immer: Kundenservice mit viel „Drum Herum“. Und genau dieses „Drum herum“, wie beispielsweise diesen Blog-Artikel zu verfassen ist das, was für mich die Arbeit bei visioncheckout besonders macht!

Ein Tag im Leben eines Werkstudenten im Customer Success

Mein Arbeitstag beginnt zwischen 09:00 und 10:30. Um 09:00 findet das „Daily“ statt, wo alle im Team ihre Aufgaben für den kommenden Tag vorstellen. Interessant daran ist, dass ich mit voranschreitender Arbeitsdauer das Fachgesimple unserer Entwickler immer mehr entschlüsseln kann. Danach versuche ich mich auf die anstehenden Dinge vorzubereiten oder meinen Tag näher zu planen. Spätestens um 10:30 Uhr lege ich los, denn jetzt gehen die ersten visioncheckouts in Betrieb.

Die nächsten 1,5 Stunden sind ziemlich intensiv: Alle visioncheckouts treten gleichzeitig ihren Dienst an. Hier wird ein Gericht nicht erkennbar serviert, dort ist ein Getränk nicht im Speiseplan hinterlegt. In dieser Zeit versuche ich so viele Aufgaben wie möglich zu lösen, um unsere Entwickler nicht von ihrer eigentlichen Arbeit abzuhalten.

Die Mittagspause verbringen wir fast immer gemeinsam, in 80% der Fälle geht es zur nahegelegenen „Tante Edith“, welche ausgewogene Hausmannskost verkauft.

Zurück im Büro erstelle ich einen groben Bericht über den vergangenen Tag und Teile diesen intern mit dem ganzen Team. So können wir uns gemeinsam über erreichte Meilensteine freuen und uns über mögliche Verbesserungen austauschen.

Wenn der Bericht abgeschlossen ist, bleiben meist noch ein paar Stunden übrig in denen ich mich an aktuellen operativen Projekten beteilige, oder wie ich es am Anfang genannt habe: Das „Drum Herum“. Hierbei nehme ich mir Projekte vor, die mir am Herzen liegen: Ich analysiere beispielsweise Daten, gebe Kunden Feedback, stelle Feature Request an die Entwickler oder arbeite daran mit, operative Prozesse zu optimieren.

Nach der Arbeit bleibe ich oft noch im Büro und nutzte die angenehme geothermale Kühle, um ein paar Dinge für die Uni zu erledigen.

Worauf es ankommt

Wichtig bei der Arbeit im visioncheckout Operations-Team ist durchgehend mitzudenken: Viele Abläufe und Prozesse sind gerade erst am Entstehen und mit zunehmendem Wachstum nehmen auch die Baustellen zu, an denen wir ansetzen.

Wichtig ist in jedem Fall seinen eigenen Kopf anzuschalten und seine Ideen und Ansätze mit dem restlichen Team zu teilen. Auch, wenn so manch eine Idee einem selbst lächerlich erscheint (zum Beispiel besonders motivierten Kunden eine monatliche Torte zu schenken) finden die meisten Ideen Anklang. Sie werden im Team durchdacht und oft in irgendeiner Form umgesetzt.

Bei der Umsetzung solcher Ideen arbeite ich meist eigenverantwortlich, falls aber Fragen bestehen, helfen meine Kollegen mir gerne weiter.

Mir hilft es mich oft mit dem Produkt auseinanderzusetzten, indem ich mir Gedanken mache, wie Kunden bzw. deren Gäste mit dem visioncheckout interagieren und, welche technischen und operativen Abläufe dahinterstehen. Dies hilft Konflikten zwischen Kunden, Gästen und Produkt frühzeitig entgegenzusteuern. Dabei unterstützen mich unsere Entwickler bei Fragen zur Funktionsweise und den Abläufen des visioncheckouts.

Außerdem habe ich die Chance laufend mit neuen Aufgaben konfrontiert zu werden und so neue Fähigkeiten zu erlernen. Dazu zählen unter anderem Inbetriebnahmen oder die Analyse von Daten.

Wichtig für uns ist immer eine konsequente Teamabsprache. Da wir Werkstudenten an unterschiedlichen Tagen arbeiten, meist aber in dieselben Projekte eingebunden sind, ist es immer wichtig, dass wir uns absprechen und Fortschritte offen kommunizieren.

Das Customer Success Team

Das Customer Success Team besteht neben mir aus zwei weiteren Werksstudenten (Florian und Vincens) und dem “Head of Operations”, Felix. Wir Werkstudenten teilen uns die gleichen Aufgaben über die Woche auf, Felix koordiniert, dass es dabei nicht zu Überschneidungen kommt. Einmal im Monat treffen wir uns im Team zum sogenannten „Service-Workshop“. Dort analysieren wir Kundendaten, besprechen anstehende Projekte, verteilen Aufgaben und werden über anstehende Inbetriebnahmen informiert. Außerdem Stimmen wir über Feature-Request ab, die Florian gebündelt an die Entwickler heranträgt.

Neben dem Studium arbeiten?

Neben den finanziellen Vorteilen, welche man als Werksstudent genießt, bietet die Arbeit am visioncheckout auch einen ganz anderen – für mich persönlich wichtigeren – Vorteil: Die erfrischende Anwendung der Theorie, die man in der Uni gelernt hat: Sei es Statistik, Informatik oder BWL: Ich suche pausenlos, wie ein Hund seinen Knochen, nach Gelegenheiten die einem teils abstrakt erscheinenden akademischen Inhalte bei meiner Arbeit in die Anwendung zu bringen. Zugegeben: Das ist nicht ganz einfach. Aber, wenn sich mal irgendwo eine Gelegenheit auftut, gewinnen beide Seiten: visioncheckout und die Uni. Abseits davon ist es einfach generell motivierend auch mal angewandt zu arbeiten.

Da viele aus dem Team gerade erst aus der Universität kommen, ist es auch immer wieder schön sich Rat über die Uni einzuholen: Würdest Du das Modul wählen oder das? Wie schwer ist Modul ´x´? Inzwischen sehe ich die Kollegen bei visioncheckout auch als Mentoren rund ums Thema Studium. Ein zusätzlicher Vorteil, den ich besonders im visioncheckout Team genieße, ist dass es mir leicht gemacht wird mit der Parallelexistenz der Uni und der Arbeit umzugehen. Ein wichtiger Faktor dabei sind die flexiblen Arbeitszeiten und dass das Team großes Verständnis für stressige Phasen im Studium zeigt.

Was abseits der Arbeit passiert

In regelmäßigen Abständen treffen wir uns auch abseits der Arbeit, um zum Beispiel auf dem Karlsruher Jahrmarkt direkt neben unserem Büro ein paar Runden zu drehen, ein Dart Turnier zu starten oder auf einem Katamaran an der kroatischen Küste zu segeln. Dabei steht nicht nur Spaß und der ein oder andere Aperol Spritz im Vordergrund, sondern ein Teamgefühl, in dem man sich wohl fühlt.

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